Fragen, die KMU wirklich stellen – klare Antworten von MKF Media
Sichtbarkeit, Anfragen, Conversion, Tracking, Funnels, KI-Praxis. Ohne Geschwätz.
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Sichtbarkeit & Nachfrage
Analyse & Strategie
Landingpages & Funnels
Tracking & Messbarkeit
Google & lokale Suche
KI im KMU-Marketing
Kosten, Dauer, Ablauf
Probleme & typische Fälle
Zusammenarbeit & Abgrenzung
Sichtbarkeit & Nachfrage
Warum bringt meine Website keine Anfragen?
Weil entweder die falschen Leute drauf landen – oder die richtigen nicht klar verstehen, was sie als Nächstes tun sollen.
Viele KMU-Websites sehen okay aus, aber sie führen nicht. Oben steht kein klares Angebot, der Nutzen bleibt schwammig, und der Kontaktweg ist versteckt. Dazu kommt oft: Die Seite zieht Besucher an, die gar nicht kaufen wollen (falsche Suchbegriffe), oder sie wirkt nicht vertrauenswürdig genug (keine echten Beispiele, keine Bewertungen, keine klaren Leistungen).
Ein Handwerksbetrieb hat „Willkommen“ und „Wir sind ein Familienbetrieb“ ganz oben. Klingt nett, bringt aber keine Anfrage. Sobald oben steht „Badsanierung in Essen – Festpreis nach Vor-Ort-Check“ + 2 Referenzbilder + „Rückruf anfordern“, kommen Anfragen.
Checkliste:
- Auf der Startseite steht nicht in 1 Satz, was du machst, für wen, wo.
- Der wichtigste Button ist nicht sichtbar („Angebot“, „Rückruf“, „Termin“)
- Keine Beweise: Referenzen, Vorher/Nachher, Bewertungen, echte Projekte.
Erst Angebot und Einstiegssatz schärfen, dann Kontaktweg vereinfachen, dann Vertrauen nach oben ziehen (nicht irgendwo unten).
Woran liegt es, wenn viele Besucher da sind, aber niemand anfragt?
Dann stimmt fast immer die Verbindung zwischen „Suchabsicht“ und „Seiteninhalt“ nicht.
Besucher kommen mit einer konkreten Erwartung (Preis, Ablauf, Termin, Lösung). Wenn sie diese Infos nicht schnell finden, springen sie ab. Das ist Conversion-Problem, nicht „zu wenig Traffic“.
Gastro-Seite bekommt viel Traffic über „Speisekarte“, aber Reservierungen bleiben aus. Lösung: Reservieren-Button dauerhaft sichtbar + kurze „Heute noch Tisch sichern“-Sektion + Öffnungszeiten/Standort sofort sichtbar.
Checkliste:
- Besucher klicken nur 1 Seite und sind wieder weg.
- Es gibt keinen klaren „Weg zur Anfrage“.
- Wichtige Infos fehlen: Preis-Spanne, Ablauf, Dauer, Verfügbarkeit.
Eine Seite bauen, die exakt die 5 häufigsten Fragen sofort beantwortet (Preis, Ablauf, Dauer, Termin, Vertrauen).
Liegt es an meinem Angebot oder an der Website?
Meistens an beidem – das Angebot ist zu breit, die Website zu unklar.
Wenn du „alles“ anbietest, kann niemand entscheiden. Ein gutes Angebot ist spitz genug, dass der Kunde sich wiedererkennt.
„Reinigung“ wird zu „Büroreinigung für Praxen & Kanzleien – feste Teams, feste Zeiten“. Plötzlich passt die Nachfrage.
Checkliste:
- Du beschreibst Leistungen, aber nicht das Ergebnis.
- Keine klare Zielgruppe („für alle“).
- Kein konkreter Anlass („wann brauche ich das?“).
Lösung: 1 Kernangebot definieren + 1 klarer Auslöser + 1 Ergebnisversprechen.
Was ist der schnellste Hebel, um mehr Anfragen zu bekommen?
Ein klarer Einstieg, ein kurzer Weg zur Kontaktaufnahme und sichtbares Vertrauen direkt am Anfang der Seite.
Du musst nicht sofort alles neu machen. Du brauchst einen ersten Bildschirm, der in normaler Sprache sagt, was du machst, und einen Button, der genau das anbietet, was der Nutzer jetzt tun will, zum Beispiel Rückruf oder Termin. Dazu ein paar echte Beweise, damit der Besucher nicht raten muss, ob du seriös bist.
Ein lokaler Dienstleister hat oben ergänzt „Schimmelbeseitigung in Essen – Termin innerhalb von 48 Stunden möglich“, dazu „Rückruf anfordern“ und drei echte Bewertungen. Ergebnis: mehr Leads, obwohl die Besucherzahl gleich blieb.
Wenn du schnell Wirkung willst, baue ich den Hero-Bereich um und setze den Anfrageweg so, dass er nicht übersehen werden kann.
Was kann ich in sieben Tagen verbessern, ohne alles neu zu bauen?
Du kannst die wichtigste Leistungsseite so umbauen, dass sie wie eine Landingpage funktioniert und Anfragen auslöst.
In einer Woche geht es nicht um Design-Spielerei, sondern um Klarheit, Ablauf, Vertrauen und Kontakt. Die meisten Seiten verlieren Leads, weil sie zu viel erzählen und zu wenig führen.
Eine Praxis hatte viele Anrufe mit Rückfragen, weil Infos fehlten oder verteilt waren. Nach einem Umbau mit klarer Struktur, sichtbarem Termin-Button und einem verständlichen Ablauf gab es weniger Rückfragen und mehr passende Terminanfragen.
Ich nehme eine Leistung, die dir am meisten Umsatz bringt, und baue genau dafür die Seite so, dass sie in wenigen Sekunden überzeugt.
Sollte ich zuerst eine Landingpage bauen oder zuerst Google und Werbung machen?
Erst eine Seite, die konvertiert, dann Traffic drauf.
Werbung auf eine schwache Seite ist Geldverbrennung, weil du Klicks einkaufst, aber keinen sauberen Weg zur Anfrage hast. Eine gute Landingpage macht aus Besuchern Anfragen. Erst dann lohnt es sich, Reichweite einzukaufen oder SEO zu pushen.
Beispiel: Ein Handwerker hat Anzeigen geschaltet und bekam Klicks, aber keine Leads. Nach Landingpage mit klarer Headline, sichtbarem CTA, echten Projekten und sauberem Kontaktweg kamen Anfragen bei gleichem Budget.
Ich starte mit einer Mini-Landingpage, setze messbare Ziele und mache einen kurzen Testlauf, bevor du Geld in Reichweite steckst.
Wie bekomme ich weniger Preisjäger und mehr passende Anfragen?
Durch klare Sprache, klare Erwartungen und eine leichte Vorqualifizierung, damit die Richtigen bleiben und die Falschen von allein gehen.
Preisjäger kommen, wenn du zu allgemein bist und alles offen lässt. Du musst niemanden belehren oder abweisen. Du musst nur so klar formulieren, was du machst, für wen es gedacht ist und in welchem Rahmen es sich bewegt, dass der Besucher sich selbst einordnet.
Statt „Webdesign“ steht da zum Beispiel „Webseite für lokale Dienstleister mit Fokus auf Anfragen, nicht auf Optik, ab X Euro“. Das reduziert unnötige Anfragen und bringt mehr Gespräche mit Leuten, die wirklich wollen.
Ich schärfe mit dir die Positionierung und baue auf der Seite eine klare Erwartung auf, inklusive Preisspanne oder Mindestrahmen, wenn es sinnvoll ist.
Sollte ich Preise nennen, ja oder nein?
In vielen Fällen ja, als realistische Spanne oder „ab“, damit die Erwartung passt und du weniger unnötige Gespräche führst.
Wer seriös anfragt, will nicht raten. Eine Preisspanne wirkt nicht abschreckend, sie wirkt klärend. Sie filtert nur die Leute raus, die sowieso nicht passen, und spart dir Zeit.
Beispiel aus der Praxis: Bei einer Badsanierung hilft ein Satz wie „je nach Umfang meist zwischen X und Y“, plus kurz erklärt, was den Preis treibt. Dann kommen weniger „nur mal so“-Anfragen und mehr echte.
Ich formuliere Preisangaben so, dass sie ehrlich sind und trotzdem nicht nach Discounter klingen.
Welche Fragen gehören ins Formular, damit ich besser vorqualifiziere?
Nur Fragen, die dir sofort zeigen, ob es passt, ohne den Kunden mit zehn Feldern zu erschlagen.
Gute Vorqualifizierung ist kurz und respektvoll. Du willst wissen, worum es geht, wo es stattfindet, wie dringend es ist und was der grobe Rahmen ist, wenn das bei dir Sinn macht. Das reicht meistens, um die Qualität der Leads deutlich zu verbessern.
Ein Dienstleister hat statt „Freitext ohne Führung“ ein kurzes Auswahlfeld eingebaut, plus Ort und Zeitrahmen. Ergebnis: weniger Chaos, bessere Erstgespräche, schnellere Angebote.
Ich reduziere das Formular auf das Wesentliche und baue es so, dass es für echte Interessenten leicht ist und für Zeitfresser unattraktiv wird.
Was ist der größte Fehler, den KMU online machen?
Sie verwechseln „sichtbar sein“ mit „Anfragen bekommen“ und optimieren auf Nebensachen statt auf Conversion.
Viele schauen auf Likes, Design oder Besucherzahlen. Entscheidend ist, ob aus einem Besucher ein Kontakt wird. Wenn dieser Weg nicht sitzt, bringt dir mehr Traffic nur mehr Verluste.
Praxisbeispiel: Ein Betrieb hatte ordentliche Besucherzahlen, aber keine Leads. Nach Umbau der Leistungsseite kamen weniger Besucher, aber mehr Anfragen, weil die Seite klarer war und besser geführt hat.
Ich stelle die Ziele um auf Anfragen pro Woche und auf Qualität der Anfragen. Alles andere ordnet sich dann automatisch ein.
Warum ist „mehr Reichweite“ oft der falsche Fokus?
Weil du mit einer schlechten Seite nur mehr Menschen verlierst, nur schneller.
Reichweite lohnt sich erst, wenn Angebot, Seite und Kontaktweg so sauber sind, dass Besucher überhaupt eine Entscheidung treffen können.
Viele drehen an Ads-Budget hoch, weil „zu wenig los“ ist. In Wahrheit fehlt oben ein klarer Satz, ein klarer Button und ein klarer Ablauf. Sobald das steht, lohnt es sich überhaupt erst, Reichweite zu kaufen.
Erst Conversion und Klarheit, dann Skalierung über SEO oder Werbung.
Warum bringen Anzeigen oft nichts, obwohl geklickt wird?
Weil man Traffic einkauft, aber das System dahinter nicht steht und niemand sauber messen kann, was wirklich funktioniert.
Häufig fehlen eine passende Landingpage, klare Ziele wie Formular oder Anruf, ein sauberer Follow-up-Prozess und sichtbare Beweise. Dann wird aus Marketing ein Ratespiel.
Praxisbeispiel: Eine Kampagne lief, aber keiner wusste, welche Anzeige wirklich Leads bringt. Nach sauberem Tracking und klaren Zielen wurde aus Bauchgefühl Optimierung. Das Budget blieb gleich, die Ergebnisse wurden besser.
Ich setze ein Tracking-Minimum, damit du siehst, welche Quelle Anfragen bringt. Dann optimieren wir gezielt statt blind.
Analyse & Strategie
Was bedeutet „Media Profiling“ einfach erklärt?
Ich schaue mir dein komplettes Marketing so an, wie ein guter Mechaniker ein Auto prüft: nicht hübsch reden, sondern finden, was Leistung kostet und was Leistung bringt.
Media Profiling ist keine Folien-Show und kein „wir sollten mal“. Es ist eine klare Bestandsaufnahme: Wie wirst du gefunden, was sehen Leute zuerst, wo verlieren wir Anfragen, was kostet dich Geld ohne Wirkung und was wäre der schnellste Hebel. Am Ende hast du eine Reihenfolge, was zuerst gemacht werden muss, damit es messbar besser wird.
Ein Betrieb dachte, er braucht dringend eine neue Website. In der Analyse war das Problem aber der Einstieg: unklarer Nutzen, kein klarer Kontaktweg, keine Beweise. Nach dem Umbau des ersten Screens und einer sauberen Leistungsseite kamen Anfragen rein, ohne Relaunch.
Wenn du willst, starte ich mit einem kurzen Check deiner Startseite und deiner wichtigsten Leistung. Danach weißt du sofort, ob es ein „kleiner Umbau“ oder ein größeres Thema ist.
Was prüfst du konkret bei so einer Analyse?
Ich prüfe den Weg vom „gefunden werden“ bis zur Anfrage und schaue, wo es reißt.
Dazu gehört, wie du bei Google auftauchst, wie klar dein Angebot ist, ob deine Website oder Landingpage führt, ob Vertrauen sichtbar ist und ob du überhaupt messen kannst, woher Anfragen kommen. Wenn du schon Werbung machst, schaue ich auch, ob die Botschaft passt und ob die Seite das erfüllt, was die Anzeige verspricht.
Eine Anzeige versprach „Termin schnell“, die Seite zeigte aber nur allgemeine Infos ohne Terminweg. Ergebnis: Klicks, keine Leads. Nach Anpassung der Seite auf das Versprechen kamen passende Anfragen.
Ich nehme mir immer zuerst die wichtigste Leistung, weil dort der schnellste Umsatzhebel sitzt.
Was ist am Ende das Ergebnis vom Media Profiling?
Du bekommst Klarheit, Prioritäten und einen Plan, den du sofort umsetzen kannst.
Kein Wust aus 50 Punkten, sondern eine klare Reihenfolge: Was muss sofort geändert werden, was kann warten, und was wäre Verschwendung. Dazu kommt eine verständliche Begründung, damit du nicht wieder in die nächste Maßnahme rennst, nur weil jemand es „empfiehlt“.
Statt „mach SEO“ steht dann da zum Beispiel: „Erst Leistungsseite umbauen, dann Tracking setzen, dann zwei Suchbegriffe gezielt bedienen, dann Ads testen“.
Wenn du intern umsetzen willst, reicht dir der Plan. Wenn du keine Zeit hast, setze ich es direkt mit dir um.
Woran erkenne ich, dass Marketingbudget verpufft?
Wenn du Geld ausgibst, aber nicht sauber sagen kannst, was davon Anfragen bringt und warum.
Viele KMU sehen Klicks, Impressionen oder Reichweite und denken, das ist Erfolg. In Wahrheit zählt, ob daraus Kontakte entstehen. Budget verpufft, wenn Anzeigen auf falsche Seiten führen, wenn das Angebot zu unklar ist, wenn Vertrauen fehlt oder wenn du den Weg zur Anfrage zu kompliziert machst. Ohne Messbarkeit ist es dann nur Gefühl.
Ein Betrieb gab jeden Monat Budget für Ads aus, bekam aber „mal so, mal so“ Anfragen. Nach sauberem Tracking war klar: Eine Anzeige brachte fast alles, die anderen waren Lärm. Budget umgeschichtet, Ergebnis stabiler.
Ich setze zuerst ein Minimum an Messbarkeit, damit du nicht mehr im Nebel optimierst.
Welche „Lecks“ gibt es typischerweise zwischen Klick und Anfrage?
Der häufigste Leak ist: Die Seite erfüllt nicht, was der Klick verspricht.
Menschen klicken wegen eines konkreten Satzes oder Angebots. Wenn sie danach erst suchen müssen, was gemeint ist, springen sie ab. Andere Lecks sind langsame Seiten, zu viel Text ohne Punkt, kein klarer Button, keine Beweise, oder ein Formular, das sich wie ein Behördenantrag anfühlt.
„Kostenloser Check“ in der Anzeige, aber auf der Seite stand nur „Kontakt“. Nach Umbau in „Check anfordern“ plus kurzer Ablauf und Beispiele kamen Leads.
Erst Angebot und erster Screen passend machen, dann Kontaktweg verkürzen, dann Vertrauen nach oben.
Warum bringen Klicks nichts?
Weil Klicks nur Interesse zeigen, aber noch keine Entscheidung sind.
Du brauchst einen klaren nächsten Schritt und einen Grund, warum man gerade dich nehmen sollte. Wenn beides fehlt, ist der Klick nur ein kurzer Besuch. Das ist der Punkt, an dem Conversion-Optimierung wirkt.
Beispiel: Eine Seite hatte viele Klicks auf „Leistungen“, aber keinen sichtbaren Weg zur Anfrage. Nach sichtbarem CTA und klarem Ablauf stieg die Anfragequote.
Ich baue deine Seite so, dass sie Entscheidungen leichter macht, nicht schwerer.
Welche Kennzahlen sollte ein KMU wirklich kennen?
Du brauchst nicht viele Zahlen, aber die richtigen: wie viele Anfragen kommen rein, woher kommen sie und was kostet dich eine Anfrage.
Besucherzahlen sind nett, aber sie zahlen keine Rechnungen. Für KMU zählen Anfragen pro Woche, Qualität der Anfragen und die Quelle. Wenn du Werbung machst, brauchst du außerdem Kosten pro Anfrage und grob, wie viele Anfragen zu Aufträgen werden. Damit kannst du steuern.
Ein Betrieb hatte „viel Traffic“ und war trotzdem frustriert. Als wir nur noch auf Anfragen und Kosten pro Anfrage geschaut haben, wurde schnell klar, wo der Hebel sitzt.
Ich stelle das Tracking so ein, dass diese drei Kennzahlen automatisch sichtbar werden.
Was ist „Conversion“ in normaler Sprache?
Conversion heißt: Aus einem Besucher wird eine Anfrage.
Das ist der Moment, der zählt. Ob jemand anruft, ein Formular schickt oder per WhatsApp schreibt. Wenn deine Conversion schlecht ist, bringt dir mehr Reichweite wenig. Wenn sie gut ist, brauchst du nicht mal riesige Besucherzahlen.
Beispiel: Zwei Seiten haben gleich viele Besucher. Seite A hat 2 Anfragen im Monat, Seite B hat 20. Das ist Conversion, nicht Magie.
Ich suche zuerst die Stelle, an der Besucher abspringen, und baue den Weg zur Anfrage klarer.
Welche Zahlen sind eher Ablenkung?
Alles, was gut aussieht, aber nichts über Anfragen sagt.
Reichweite, Impressionen, Likes oder „Durchschnittszeit auf der Seite“ sind ohne Kontext oft nur Beschäftigung. Wenn du keine klare Verbindung zu Leads und Umsatz hast, bringt es dir im Alltag nichts.
Ein Kunde freute sich z.B. über steigende Reichweite, aber die Kasse war leer. Als wir die Landingpage und den Kontaktweg optimiert haben, kamen Leads, obwohl die Reichweite nicht explodierte.
Fokus auf Anfragen, Quelle, Kosten pro Anfrage. Alles andere ist zweitrangig.
Muss ich meine Website neu machen oder reicht Optimierung?
In vielen Fällen reicht Optimierung, wenn Angebot, Struktur und Kontaktweg das Problem sind.
Ein Relaunch lohnt sich erst, wenn die Basis technisch oder strukturell so schlecht ist, dass du sie nicht sauber verbessern kannst. Häufig ist es aber nicht die Technik, sondern die Klarheit: unklare Aussagen, falsche Reihenfolge, fehlende Beweise und kein sauberer CTA. Das kann man oft ohne Neubau fixen.
Aus der Praxis: Eine Seite war nicht schön, aber brauchbar. Nach Umbau des ersten Screens, einer klaren Leistungsseite und besserem Formular kamen Anfragen. Ein Relaunch wäre teurer gewesen und hätte am Kernproblem vorbeigeschossen.
Ich mache einen kurzen Check: Einstieg, Angebot, Kontaktweg, Vertrauen, Geschwindigkeit. Danach ist klar, ob Optimierung reicht oder ob Neustart sinnvoll ist.
Woran erkenne ich, dass ein Relaunch wirklich nötig ist?
Wenn du technisch nicht sauber messen kannst, die Seite extrem langsam ist oder du Inhalte und Struktur nicht sinnvoll auf Anfragen ausrichten kannst.
Wenn jede kleine Änderung zur Baustelle wird, wenn mobile Darstellung schlecht ist oder wenn du wichtige Seiten gar nicht sinnvoll abbilden kannst, wird Optimierung zur Flickschusterei. Dann ist ein sauberer Neustart oft günstiger, weil du nicht ewig nachbesserst.
Praxisbeispiel: Ein Kunde wollte nur „Texte nachschärfen“. In Wahrheit war die Seite auf dem Handy kaum nutzbar und Formulare liefen unzuverlässig. Da war Neustart die bessere Entscheidung.
Erst prüfen, dann entscheiden. Nicht andersrum.
Landingpages & Funnels
Was ist der Unterschied zwischen Website und Landingpage?
Eine Website informiert breit, eine Landingpage führt gezielt zu einer Handlung, meistens zu einer Anfrage.
Eine klassische Website hat oft mehrere Themen, Unterseiten und viel „über uns“. Das ist nicht falsch, aber es ist selten der beste Weg, wenn du schnell Anfragen willst. Eine Landingpage hat ein Ziel und räumt alles weg, was davon ablenkt. Sie beantwortet in kurzer Zeit die Kauf-Fragen: Bin ich hier richtig, was bekomme ich, wie läuft es ab und wie melde ich mich.
Ein Dienstleister hatte eine schöne Website mit vielen Unterseiten, aber keine klare Leistungsseite. Mit einer Landingpage für genau eine Leistung kamen plötzlich Leads, weil der Weg klar war.
Wenn du ein konkretes Angebot hast und Anfragen willst, baue ich zuerst eine Landingpage für deine wichtigste Leistung. Die Website kann danach wachsen.
Wann ist eine Landingpage die bessere Lösung für KMU?
Wenn du eine Leistung hast, die Geld bringt, und du dafür schnell und messbar Anfragen brauchst.
Eine Landingpage ist ideal für lokale Dienstleister, Praxen, Handwerk, Coaching, Beratung und alles, was über Kontakt, Rückruf oder Termin läuft. Sie ist auch ideal, wenn du Werbung schaltest oder wenn du testen willst, welches Angebot wirklich zieht, ohne gleich die ganze Website umzubauen.
Ein Handwerker hatte mehrere Leistungen, aber keine klare „Einstiegsseite“. Eine Landingpage nur für Badsanierung hat die Anfragequote deutlich erhöht, weil die Leute nicht mehr suchen mussten.
Ich empfehle eine Landingpage, wenn du mit einem klaren Kernangebot starten willst und nicht alles gleichzeitig erklären musst.
Reicht eine Landingpage, um neue Kunden zu gewinnen?
In vielen Fällen ja, wenn sie sauber aufgebaut ist und du sie mit der richtigen Sichtbarkeit fütterst.
Entscheidend ist nicht die Anzahl der Seiten, sondern ob die Seite Vertrauen aufbaut, das Problem trifft und einen klaren Kontaktweg hat. Eine einzelne starke Seite kann besser verkaufen als zehn schwache Unterseiten.
Eine Praxis hat mit einer einzigen klaren Seite für Selbstzahler-Leistung mehr Terminanfragen erzeugt als vorher mit mehreren allgemeinen Unterseiten.
Wenn du starten willst, reicht oft eine Seite plus ein sauberer Kontaktweg plus Messbarkeit.
Was gehört auf eine Landingpage, die Anfragen bringt?
Ein klarer Satz oben, ein klarer Button, ein kurzer Ablauf und echte Beweise.
Der erste Bildschirm entscheidet. Dort muss stehen, was du machst, für wen, in welcher Region und was der nächste Schritt ist. Danach kommt in verständlicher Sprache der Ablauf, typische Fragen und Einwände, und dann Vertrauen: Bewertungen, Beispiele, Vorher-Nachher, echte Projekte, echte Aussagen. Am Ende muss Kontakt leicht sein, nicht kompliziert.
Bei Schimmelbeseitigung wirkt „Termin binnen 48 Stunden, Vor-Ort-Check, klare Kosten-Spanne“ besser als lange Texte über Firmenhistorie.
Ich baue zuerst den ersten Bildschirm und den Anfrageweg. Das ist meist der größte Hebel.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig, damit jemand ohne Rückfrage anfragt.
Länge ist kein Ziel. Manche Leistungen brauchen nur wenige Absätze, andere brauchen mehr Erklärung, weil Vertrauen und Risiko größer sind. Entscheidend ist, dass die Seite die wichtigsten Fragen beantwortet und nicht rumeiert.
Eine einfache Dienstleistung kann kurz sein. Eine hochpreisige Leistung braucht mehr Beweise und einen klaren Ablauf.
Ich orientiere mich an den typischen Rückfragen, die du im Alltag bekommst. Wenn die Seite diese Rückfragen vorweg nimmt, passt die Länge.
Was sind die häufigsten Fehler auf Landingpages?
Unklare Überschrift, zu viele Themen und ein Kontaktweg, der sich versteckt.
Viele Landingpages versuchen, alles zu erklären und verlieren dabei den Fokus. Oder sie schreiben weich und allgemein, sodass niemand weiß, was konkret passiert. Und oft fehlen Beweise an der Stelle, wo der Besucher sie erwartet, nämlich früh.
„Wir bieten individuelle Lösungen“ ist ein Satz, der nichts auslöst. „Rückruf in 24 Stunden, Erstcheck, klare Empfehlung“ löst Handeln aus.
Ich mache aus allgemeinen Aussagen konkrete Schritte und baue Vertrauen früh ein.
Was ist ein Funnel einfach erklärt?
Ein Funnel ist der Weg, der aus Interesse eine Anfrage macht, Schritt für Schritt, ohne Druck.
Menschen entscheiden selten sofort. Ein Funnel führt sie durch eine klare Abfolge: Problem erkennen, Lösung verstehen, Vertrauen aufbauen, dann Kontakt. Das kann eine Landingpage sein oder eine kurze Kette aus Seite, Formular, Bestätigung und Nachfassen.
Beispiel: Bei einer Dienstleistung ist der Funnel oft: Anzeige oder Google → Landingpage → Formular → Danke-Seite mit nächstem Schritt → Rückruf.
Nächster Schritt: Ich halte Funnels bewusst einfach. Je einfacher der Weg, desto mehr echte Anfragen.
Wie viele Schritte braucht ein Funnel wirklich?
Meist reichen zwei bis vier Schritte, wenn jeder Schritt einen klaren Zweck hat.
Zu viele Schritte sind selten besser. Du brauchst nur das, was Vertrauen erhöht und dir hilft, passende Anfragen zu bekommen. Oft ist die beste Lösung ein kurzer Ablauf mit sauberer Vorqualifizierung.
Praxisbeispiel: Ein Termin-Funnel kann aus Landingpage, Terminseite und Bestätigung bestehen. Mehr ist oft unnötig.
Ich entscheide die Schritte nach Risiko und Erklärungslast. Je erklärungsbedürftiger, desto mehr Struktur, aber nie unnötig.
Wie baue ich Vertrauen auf, ohne Marketing-Gelaber?
Mit konkreten Beispielen, klaren Abläufen und echten Belegen statt großen Versprechen.
Vertrauen entsteht, wenn jemand sieht, was ihn erwartet. Dazu gehören ein kurzer Ablauf, echte Ergebnisse, echte Aussagen, echte Bilder und klare Grenzen, was du machst und was nicht.
„So läuft es ab: Erstcheck, Vor-Ort, klare Empfehlung, Umsetzung“ wirkt stärker als „Wir sind Ihr zuverlässiger Partner“.
Ich schreibe die Inhalte so, dass sie wie ein gutes Erstgespräch wirken, nicht wie ein Werbetext.
Was ist der größte Fehler, den KMU online machen?
Sie verwechseln „sichtbar sein“ mit „Anfragen bekommen“ und optimieren auf Nebensachen statt auf Conversion.
Viele schauen auf Likes, Design oder Besucherzahlen. Entscheidend ist, ob aus einem Besucher ein Kontakt wird. Wenn dieser Weg nicht sitzt, bringt dir mehr Traffic nur mehr Verluste.
Ein Betrieb hatte ordentliche Besucherzahlen, aber keine Leads. Nach Umbau der Leistungsseite kamen weniger Besucher, aber mehr Anfragen, weil die Seite klarer war und besser geführt hat.
Ich stelle die Ziele um auf Anfragen pro Woche und auf Qualität der Anfragen. Alles andere ordnet sich dann automatisch ein.
Warum ist „mehr Reichweite“ oft der falsche Fokus?
Weil du mit einer schlechten Seite nur mehr Menschen verlierst, nur schneller.
Reichweite lohnt sich erst, wenn Angebot, Seite und Kontaktweg so sauber sind, dass Besucher überhaupt eine Entscheidung treffen können.
Viele drehen an Ads-Budget hoch, weil „zu wenig los“ ist. In Wahrheit fehlt oben ein klarer Satz, ein klarer Button und ein klarer Ablauf. Sobald das steht, lohnt es sich überhaupt erst, Reichweite zu kaufen.
Erst Conversion und Klarheit, dann Skalierung über SEO oder Werbung.
Warum bringen Anzeigen oft nichts, obwohl geklickt wird?
Weil man Traffic einkauft, aber das System dahinter nicht steht und niemand sauber messen kann, was wirklich funktioniert.
Häufig fehlen eine passende Landingpage, klare Ziele wie Formular oder Anruf, ein sauberer Follow-up-Prozess und sichtbare Beweise. Dann wird aus Marketing ein Ratespiel.
Eine Kampagne lief, aber keiner wusste, welche Anzeige wirklich Leads bringt. Nach sauberem Tracking und klaren Zielen wurde aus Bauchgefühl Optimierung. Das Budget blieb gleich, die Ergebnisse wurden besser.
Ich setze ein Tracking-Minimum, damit du siehst, welche Quelle Anfragen bringt. Dann optimieren wir gezielt statt blind.
Tracking & Messbarkeit
Was muss ich überhaupt messen, damit ich bessere Entscheidungen treffe?
Du musst nicht alles messen. Du brauchst nur genug Klarheit, um zu wissen, was Anfragen bringt und was nicht. Für die meisten KMU reichen drei Dinge: Wie viele Anfragen kommen rein, woher kommen sie und was kostet dich eine Anfrage, wenn du Werbung schaltest. „Anfrage“ heißt dabei nicht nur Formular, sondern auch Anruf, WhatsApp, Terminbuchung oder E-Mail. Wenn du diese Ziele sauber zählst, kannst du anfangen zu steuern statt zu raten.
Was muss ich nicht messen, weil es mich nur ablenkt?
Alles, was gut aussieht, aber keine Verbindung zur Anfrage hat. Reichweite, Impressionen, Likes und viele „nice to know“-Zahlen sind ohne Kontext oft nur Beschäftigung. Wenn du nicht sagen kannst, ob diese Zahlen am Ende Anfragen und Umsatz beeinflussen, bringen sie dir im Alltag nichts. Ich mache es lieber simpel: Erst die Anfrage-Kette stabilisieren, dann kann man tiefer gehen.
Was ist das Minimum an Messbarkeit für ein KMU?
Das Minimum ist: Du kannst zu jeder Anfrage zumindest grob zuordnen, ob sie über Google, über eine Anzeige, über Empfehlungen oder über eine bestimmte Seite kam. Das ist schon genug, um schlechte Quellen zu stoppen und gute zu verstärken. Wenn du nur rätst, wirst du zwangsläufig Geld und Zeit in Dinge stecken, die sich zwar „nach Marketing“ anfühlen, aber keine Wirkung bringen.
Welche Ziele sollte ich messen: Anruf, Formular, WhatsApp?
Genau die, die bei dir im Alltag wirklich passieren. Wenn 70 Prozent deiner Kunden anrufen, ist Telefon ein Ziel. Wenn WhatsApp bei dir stark ist, ist WhatsApp ein Ziel. Wenn Terminbuchung möglich ist, ist Termin ein Ziel. Wichtig ist nicht, dass es fancy aussieht, sondern dass du später sagen kannst: Diese Seite oder diese Kampagne hat Kontakte ausgelöst, diese nicht.
Wie finde ich heraus, woher eine Anfrage wirklich kam?
Du brauchst einen sauberen Weg vom Klick bis zur Anfrage. Praktisch heißt das: Du definierst, was eine Anfrage ist, und sorgst dafür, dass diese Aktionen als Ziele erfasst werden. Wenn jemand ein Formular sendet, muss das als Ziel zählen. Wenn jemand anruft, sollte das mindestens über einen trackbaren Weg nachvollziehbar sein. Und wenn jemand über WhatsApp schreibt, sollte auch das als Ziel messbar sein. Dann siehst du, welche Quelle tatsächlich Leads liefert, statt nur Klicks.
Kann ich Tracking nutzen, ohne dass daraus ein IT-Projekt wird?
Ja. Tracking wird nur dann zum Monster, wenn man zu viel auf einmal will. Ich starte immer mit einem Minimal-Setup, das stabil läuft. Das Ziel ist nicht, jede Kleinigkeit zu erfassen, sondern die wichtigsten Entscheidungen möglich zu machen. Wenn das steht, kann man später erweitern. Viele KMU machen den Fehler, zuerst Tools zu sammeln. Ich mache es andersrum: erst die Frage klären, was du entscheiden willst, dann messen wir genau dafür.
Wie tracke ich Kontaktformulare und Telefonanrufe sinnvoll?
Formulare sind meist der einfachste Teil, weil du klar definieren kannst, wann ein Formular „abgeschickt“ ist. Telefon ist wichtiger, aber oft unsauber, weil niemand später weiß, ob der Anruf von Google, von der Website oder aus einer Anzeige kam. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Klarheit. Wenn du am Ende zumindest die wichtigsten Quellen auseinanderhalten kannst, macht das im Alltag schon einen riesigen Unterschied.
Was ist der häufigste Tracking-Fehler bei KMU?
Der Klassiker ist: Es wird auf Klicks geschaut, aber nicht auf Anfragen. Oder Tracking ist da, aber niemand nutzt es, weil keiner weiß, was die Zahlen bedeuten. Dann wird trotzdem nach Bauchgefühl entschieden. Tracking ist nur dann wertvoll, wenn daraus konkrete Entscheidungen entstehen, zum Beispiel: Diese Anzeige stoppen, diese Seite umbauen, dieses Angebot schärfen.
Welche Daten brauche ich, um Werbung oder Maßnahmen fair zu bewerten?
Du brauchst keine hundert Werte. Du brauchst eine einfache Sicht: Welche Quelle bringt wie viele Anfragen, was kostet eine Anfrage und wie gut sind diese Anfragen. „Gut“ heißt: passt die Zielgruppe, werden daraus Termine, werden daraus Aufträge. Wenn du das siehst, kannst du Budget sauber verschieben, statt es breit zu streuen.
Brauche ich viele Leads, damit Auswertung Sinn macht?
Nein, du brauchst nur genug, um Muster zu erkennen. Wenn du sehr wenige Anfragen hast, ist die Frage meist nicht „Statistik“, sondern „Warum fragt überhaupt kaum jemand an?“. Dann optimieren wir zuerst Angebot, Seite und Kontaktweg. Sobald ein Grundrauschen da ist, wird Auswertung automatisch sinnvoller. Viele hängen sich an der Idee auf, sie bräuchten erst riesige Datenmengen. In der Praxis reicht oft schon, dass du 10 bis 20 Anfragen im Monat sauber zuordnen kannst.
Was mache ich, wenn ich zu wenig Daten habe?
Dann baust du nicht mehr Tracking, sondern mehr Klarheit und mehr passende Touchpoints. Das heißt: eine starke Seite für eine starke Leistung, ein klarer CTA, ein einfacher Kontaktweg und ein kleiner Test, der überhaupt Anfragen erzeugt. Erst wenn Anfragen entstehen, lohnt sich Feintuning. Tracking ist kein Ersatz für ein klares Angebot.
Was bringt mir Tracking konkret, wenn es sauber läuft?
Du hörst auf zu raten. Du siehst, welche Botschaft zieht, welche Seite funktioniert und welche Quelle nur Lärm macht. Dann kannst du Entscheidungen treffen, die direkt Wirkung haben: Budget auf den Gewinner, Verlierer stoppen, Landingpage anpassen, Angebot schärfen, Formular vereinfachen oder die Reihenfolge der Inhalte ändern.
Was wird zuerst optimiert: Angebot, Seite oder Kampagne?
Fast immer zuerst Angebot und Seite, weil dort die Conversion entsteht. Eine Kampagne kann nur so gut sein wie die Seite, auf die sie führt. Wenn die Seite unklar ist, helfen dir bessere Ads nur begrenzt. Sobald Seite und Angebot sitzen, wird Kampagnenoptimierung plötzlich einfach, weil du die Ergebnisse sauber siehst und nicht mehr diskutieren musst.
Wie erkenne ich, welche Zielgruppe oder welcher Kanal falsch ist?
Wenn du zwar Klicks bekommst, aber keine passenden Anfragen, ist entweder die Zielgruppe falsch angesprochen oder das Angebot trifft nicht die Erwartung. Wenn du passende Anfragen bekommst, aber zu wenige, ist es eher ein Sichtbarkeits-Thema. Genau diese Unterscheidung ist der Nutzen von Messbarkeit. Ohne Tracking fühlt sich alles gleich an. Mit Tracking weißt du, ob du mehr Reichweite brauchst oder ob du erst den Weg zur Anfrage reparieren musst.
Google & lokale Suche
Warum werde ich bei Google nicht gefunden?
Weil Google und der Suchende Klarheit wollen und du sie oft nicht lieferst. Es muss eindeutig sein, welche Leistung du anbietest, für wen das gedacht ist und in welcher Region du arbeitest. Wenn das verwässert ist, wirst du entweder gar nicht passend ausgespielt oder du wirst zwar angezeigt, aber nicht angeklickt. Lokale Sichtbarkeit ist keine Geheimwissenschaft. Es sind saubere Basics plus ein Auftritt, der zur Suchanfrage passt.
Was zählt bei lokaler Suche am meisten?
Dass du die Suchabsicht triffst und der erste Eindruck überzeugt. Menschen suchen „Leistung + Ort“ und entscheiden in Sekunden. Sie wollen sofort sehen, ob du ihr Problem löst, wie der Ablauf ist, und wie sie dich erreichen. Wenn diese Informationen nicht schnell sichtbar sind, bist du raus, selbst wenn du eigentlich gut rankst.
Warum bringt „gefunden werden“ nicht automatisch Anfragen?
Weil „gefunden“ nur bedeutet, dass du sichtbar bist, aber noch nicht gewählt wurdest. Zwischen Sichtbarkeit und Anfrage liegt Conversion. Wenn deine Seite nicht führt, wenn der Kontaktweg zu umständlich ist oder wenn Vertrauen fehlt, springt der Nutzer ab und nimmt den nächsten Anbieter. Das ist der Punkt, an dem viele KMU hängen: Sie sind da, aber sie werden nicht genommen.
Was ist der schnellste Hebel für lokale Anfragen?
Eine klare Leistungsseite, die wie ein gutes Erstgespräch funktioniert. Oben ein klarer Satz mit Leistung und Ort, darunter ein kurzer Ablauf, dann Beweise, dann ein sichtbarer Kontaktbutton. Das klingt simpel, ist aber oft der Unterschied zwischen „nur sichtbar“ und „Anfragen“. Wenn du diese Seite hast, lohnt es sich überhaupt erst, Reichweite über Google oder Werbung zu verstärken.
Wie wichtig sind Bewertungen wirklich?
Bewertungen sind ein Vertrauens-Booster, aber sie ersetzen keine Klarheit. Sie helfen dem Suchenden, schneller zu entscheiden, weil er nicht selbst prüfen kann, wie du arbeitest. Wenn aber dein Angebot unklar ist oder der Weg zur Anfrage nicht passt, retten dich auch viele Sterne nicht. Umgekehrt können klare Inhalte und ein guter Ablauf fehlende Bewertungen teilweise auffangen.
Sind Sterne wichtiger oder der Text in der Bewertung?
Beides spielt zusammen, aber der Text ist oft der Unterschied, weil er konkrete Erwartungen bestätigt. Viele wollen nicht nur „5 Sterne“, sondern Hinweise wie „schnelle Rückmeldung“, „saubere Arbeit“, „verlässlich“, „transparent beim Preis“. Genau diese Punkte solltest du auch auf deiner Website wiederfinden, damit Bewertung und Auftritt zusammenpassen.
Welche Inhalte bringen in der lokalen Suche wirklich etwas?
Inhalte, die echte Fragen beantworten, nicht Inhalte, die nur nach Marketing klingen. Lokale Kunden wollen wissen, ob du ihr Problem löst, wie der Ablauf ist, wie schnell du verfügbar bist, was es grob kostet oder wovon es abhängt, und wie der nächste Schritt aussieht. Wenn du das in normaler Sprache erklärst, bekommst du nicht nur mehr Klicks, sondern auch bessere Anfragen.
Welche Signale werden oft überschätzt?
Alles, was nach „viel Aufwand“ aussieht, aber nicht an der Entscheidung arbeitet. Endlose Texte ohne Punkt, ständige Postings ohne klaren Zweck oder Design-Spielereien bringen selten den Hebel. Der Hebel ist fast immer: Suchabsicht treffen, Vertrauen zeigen, Kontakt leicht machen.
Warum klicken Leute, rufen aber nicht an?
Weil sie nach dem Klick nicht bekommen, was sie erwarten, oder weil sie zu viel suchen müssen. Wenn die Seite die Suchanfrage nicht sauber aufgreift, wenn der Kontaktbutton nicht sichtbar ist oder wenn der Ablauf unklar bleibt, entsteht Unsicherheit. Unsicherheit führt in der lokalen Suche fast immer dazu, dass man weiterklickt.
Was muss ein Suchender sofort sehen, damit er sich meldet?
Er muss sofort erkennen, dass du genau sein Problem löst, dass du in seiner Region arbeitest und was als Nächstes passiert. Dazu gehört ein klarer Satz oben, ein kurzer Ablauf und ein sichtbarer Kontaktweg. Wenn es um schnelle Hilfe geht, muss auch Geschwindigkeit sichtbar sein. Wenn es um Kosten geht, braucht es zumindest einen Rahmen oder eine Erklärung, wovon es abhängt.
Wie sieht eine gute Kette aus: Google → Website → Anfrage?
Der Suchende sieht dich, klickt und landet auf einer Seite, die exakt zu seiner Suchanfrage passt. Er findet sofort die wichtigsten Antworten, sieht Beweise und hat einen einfachen Weg zur Kontaktaufnahme. Danach weiß er, was passiert, wenn er anfragt, und wann er eine Rückmeldung bekommt. Wenn diese Kette sauber ist, steigt die Anfragequote spürbar.
Warum ist die Reihenfolge auf der Seite so entscheidend?
Weil lokale Nutzer scannen und nicht studieren. Wenn Vertrauen, Ablauf und Kontakt erst ganz unten kommen, verlierst du Leute, bevor sie überhaupt da sind. Du musst die wichtigsten Dinge nach oben ziehen, damit der Nutzer nicht arbeiten muss.
Was ist der häufigste lokale SEO-Fehler?
Zu allgemein zu sein. „Wir machen alles“ klingt intern praktisch, wirkt in der Suche aber austauschbar. Der Suchende will eine konkrete Lösung. Je klarer du Leistung, Anlass und Region formulierst, desto besser passt du zur Suchabsicht und desto eher wirst du gewählt.
Welche Fixes bringen oft schnell Verbesserung?
Fast immer helfen die gleichen Basics: eine klare Leistungsseite statt Mischmasch, ein sichtbarer Kontaktbutton, ein kurzer Ablauf, echte Beweise und weniger Ablenkung. Das sind keine Tricks, das sind Dinge, die den Nutzer schneller entscheiden lassen. Wenn das sitzt, werden auch Klicks besser genutzt.
Warum schadet „alles für alle“ lokal besonders?
Weil lokale Suche sehr konkret ist. Wer „Dachdecker Notdienst Essen“ sucht, will nicht „Dachdecker und vieles mehr“. Wer „Zahnreinigung Kosten“ sucht, will nicht „Wir bieten ein breites Leistungsspektrum“. Je konkreter die Seite, desto höher die Chance auf Anfrage, weil der Nutzer sich wiedererkennt.
Was sind typische Fehler bei Standortseiten und Leistungsseiten?
Viele Seiten kopieren Textbausteine, sind inhaltlich leer oder erklären nicht den Ablauf. Dann wirken sie wie Platzhalter und bauen kein Vertrauen auf. Eine gute Leistungsseite zeigt klar, was du machst, wie es abläuft, welche Fälle typisch sind, was den Preis treibt und wie der nächste Schritt aussieht. Genau das sorgt dafür, dass du nicht nur gefunden wirst, sondern gewählt wirst.
KI im KMU-Marketing
Kann KI mein Marketing ersetzen?
Nein. KI kann dir Arbeit abnehmen, aber sie ersetzt nicht das, was bei KMU wirklich entscheidet: ein klares Angebot, ein sauberer Weg zur Anfrage und echte Beweise. KI kann Texte schneller erstellen, Ideen liefern und dir beim Strukturieren helfen. Wenn das Fundament aber nicht stimmt, wird es nur schneller „mehr vom Falschen“.
Wofür ist KI im Marketing wirklich sinnvoll?
KI ist stark bei allem, was wiederkehrend ist: Entwürfe, Varianten, Zusammenfassungen, Formulierungen, Gliederungen, Ideen für Überschriften, Antworten auf häufige Kundenfragen und interne Vorarbeiten. Sie ist auch gut, um aus Rohmaterial wie Stichpunkten oder Sprachnotizen saubere Texte zu bauen. Der Nutzen entsteht aber erst, wenn du vorher weißt, was du sagen willst und welche Zielgruppe du ansprichst.
Was kann KI nicht ersetzen?
KI kann nicht dein Geschäft verstehen, wie ein echter Kunde es erlebt, und sie kann keine Verantwortung für Wahrheit und Wirkung übernehmen. KI weiß nicht automatisch, was bei dir in der Praxis funktioniert, welche Aussagen rechtlich heikel sind oder welche Versprechen du halten kannst. Wenn du KI blind laufen lässt, bekommst du oft Texte, die gut klingen, aber keine Entscheidung auslösen.
Wie nutze ich KI, ohne dass es nach KI klingt?
Indem du mit deiner Sprache arbeitest und KI nur als Werkzeug nutzt. Du gibst echte Fälle, echte Sätze, echte Beispiele vor, und KI hilft dir, das sauber zu strukturieren. Je mehr du mit konkreten Informationen arbeitest, desto weniger wirkt es generisch. Wenn du KI nur „mach mir einen Marketingtext“ sagst, kommt genau das raus: ein Text, den jeder haben könnte.
Spart KI mehr Zeit bei Content oder bei Prozessen?
In der Praxis spart KI mehr Zeit bei Prozessen, weil dort Wiederholung drin ist. Content ist sichtbar, deshalb stürzen sich viele zuerst darauf. Aber der echte Hebel liegt oft in Abläufen: Anfragen sortieren, Antworten vorbereiten, Angebote strukturieren, Informationen zusammenfassen, Checklisten erstellen und Nachfass-Texte bauen. Wenn deine Prozesse schneller werden, hast du mehr Zeit für Umsatz und weniger Chaos.
Welche Aufgaben kann ich mit KI schnell vereinfachen?
Du kannst dir aus Stichpunkten saubere Texte machen lassen, häufige Fragen deiner Kunden in klare Antworten umwandeln, Terminbestätigungen und Follow-ups vorbereiten, Kurz-Zusammenfassungen aus Gesprächen erstellen und Angebote in eine verständliche Struktur bringen. Das nimmt dir nicht die Arbeit ab, aber es nimmt dir Reibung ab.
Wo ist KI riskant oder bringt Ärger?
Überall dort, wo Fakten stimmen müssen und wo du rechtlich oder inhaltlich Verantwortung trägst. Gesundheits- oder Rechtsversprechen, Preiszusagen, Garantien oder Aussagen, die du nicht belegen kannst, solltest du nicht automatisch aus KI übernehmen. KI kann Formulierungen liefern, aber du musst prüfen, ob sie zu deinem Business passen und ob du sie halten kannst.
Welche KI-Automationen lohnen sich für KMU wirklich?
Alles, was dir Zeit spart und gleichzeitig die Qualität deiner Arbeit verbessert. Zum Beispiel: eine intelligente Vorqualifizierung von Anfragen, strukturierte Antworten auf Standardfragen, ein sauberer Prozess für Angebotserstellung, und ein klares Nachfassen, wenn jemand angefragt hat, aber noch nicht entschieden ist. Das sind Dinge, die Umsatz sichern, ohne dass du „mehr Werbung“ machen musst.
Wie kann KI bei Anfragen konkret helfen?
KI kann dir helfen, schneller zu reagieren und trotzdem sauber zu bleiben. Zum Beispiel, indem du Antwortbausteine für typische Anfragen hast, die du nur noch anpasst. Oder indem du aus einer unklaren Nachricht eine strukturierte Rückfrage machst, damit du sofort die richtigen Informationen bekommst. Schnelle, klare Reaktion ist bei vielen Branchen ein massiver Wettbewerbsvorteil.
Wie kann KI interne Abläufe erleichtern?
Sie kann dir aus Notizen saubere To-dos machen, Gesprächsinhalte zusammenfassen, Checklisten erstellen, Texte für Angebotsabschnitte formulieren und dir helfen, wiederkehrende Aufgaben zu standardisieren. Der Punkt ist nicht „mehr Technik“, sondern weniger Kopfstress. Wenn du weniger überlegen musst, was der nächste Schritt ist, arbeitest du schneller und konstanter.
Was ist ein realistischer Einstieg ohne Tool-Chaos?
Ein realistischer Einstieg ist: erst die wichtigsten wiederkehrenden Aufgaben sammeln, dann eine davon sauber automatisieren, dann die nächste. Nicht zehn Tools auf einmal, sondern ein klarer Prozess, der dir jede Woche Zeit spart. Wenn du nur KI einsetzt, um mehr Content zu produzieren, wirst du schneller müde. Wenn du KI einsetzt, um deine Abläufe zu glätten, spürst du den Nutzen sofort.
Warum bringt „mehr Content“ oft keinen Umsatz?
Weil Content nur dann wirkt, wenn er auf ein klares Angebot und einen klaren Weg zur Anfrage einzahlt. Viele posten mehr, schreiben mehr, generieren mehr Texte, aber am Ende fehlt trotzdem das System dahinter. Dann ist es wie lauter reden, ohne dass jemand weiß, wo er unterschreiben soll.
Was ist der häufigste KI-Fehler bei KMU?
KI zu nutzen, um schneller generische Texte zu produzieren, statt zuerst Klarheit ins Angebot und in die Seite zu bringen. Dann sieht alles nach Aktivität aus, aber es passiert nichts. Der zweite Fehler ist, KI-Texte ungeprüft zu übernehmen. Das kann inhaltlich falsch sein oder Versprechen enthalten, die du nicht halten willst.
Wie erkenne ich KI-Text, der gut klingt, aber nicht verkauft?
Wenn er viel sagt, aber nichts konkret macht. Wenn keine klare Zielgruppe, kein konkretes Problem, kein Ablauf und kein nächster Schritt drin ist. Wenn du nach dem Lesen nicht weißt, was du jetzt tun sollst, dann wird der Kunde das auch nicht wissen. Gute Texte führen. Schlechte Texte erklären nur.
Was ist die bessere Reihenfolge, wenn ich KI nutzen will?
Erst Angebot schärfen, dann Landingpage oder Leistungsseite auf Anfrage trimmen, dann Tracking setzen, dann Content. Content ist Verstärker. Wenn das Fundament steht, kann KI dir helfen, schneller und besser zu liefern. Wenn das Fundament wackelt, verstärkt KI nur das Chaos.
Kosten, Dauer, Ablauf
Was kostet eine Landingpage, die Anfragen bringt?
Das hängt weniger vom Design ab und mehr davon, wie viel Klarheit und Inhalt gebraucht wird. Eine einfache Landingpage für eine klar umrissene Leistung ist günstiger als eine Seite, bei der Angebot, Ablauf und Zielgruppe erst gemeinsam sauber herausgearbeitet werden müssen. Entscheidend ist am Ende nicht der Preis der Seite, sondern ob sie dir messbar Anfragen bringt und dir Zeit spart, weil sie die häufigsten Fragen vorweg nimmt.
Was kostet ein Setup aus Landingpage, Funnel und Tracking grob?
Wenn du es pragmatisch angehst, kann man klein starten und trotzdem sauber arbeiten. Ein Setup wird teurer, wenn mehrere Leistungen, mehrere Zielgruppen oder mehrere Standorte sauber abgebildet werden sollen oder wenn bereits laufende Kampagnen mit übernommen und bereinigt werden müssen. Die sinnvolle Frage ist nicht „was kostet es“, sondern „was ist der kleinste Start, der Wirkung zeigt und messbar ist“. Genau so baue ich es auf: erst der Kern, dann Ausbau.
Woran merke ich, ob ich gerade für „billig“ oder für „wirkt“ bezahle?
Billig ist oft schnell gebaut, aber ohne klare Struktur, ohne echten Fokus und ohne Messbarkeit. Dann sieht es nach Website aus, aber es bringt keine Leads. „Wirkt“ heißt: Angebot ist klar, Seite führt, Vertrauen ist sichtbar, Kontaktweg ist kurz und du kannst sehen, woher Anfragen kommen. Das ist nicht „mehr Schnickschnack“, das ist sauberes Handwerk.
Kann ich mit kleinem Budget starten, ohne mich zu verzetteln?
Ja, wenn du bereit bist, mit einem klaren Kernangebot zu starten. Wer alles gleichzeitig abbilden will, macht es unnötig teuer und unklar. Wer zuerst eine Leistung sauber zum Laufen bringt, hat einen Hebel, den man später ausrollen kann.
Wie schnell kann ich mit ersten Anfragen rechnen?
Wenn das Angebot klar ist und bereits eine gewisse Sichtbarkeit da ist, können erste Ergebnisse relativ schnell kommen, weil wir den Weg zur Anfrage reparieren. Wenn Sichtbarkeit komplett fehlt, dauert es länger, weil erst Reichweite aufgebaut werden muss. Wichtig ist: Ohne Conversion bringt dir Reichweite nichts. Deshalb setze ich zuerst auf „Anfragen aus dem vorhandenen Traffic“ und erst danach auf „mehr Traffic“.
Was kann innerhalb von 14 Tagen realistisch passieren?
In 14 Tagen bekommst du Klarheit und ein sauberes Fundament: eine starke Seite für eine Leistung, ein klarer Kontaktweg und messbare Ziele. Wenn du schon Besucher hast oder bereits Google-Traffic bekommst, können in dieser Phase auch schon mehr Anfragen entstehen, weil die Seite besser führt. Wenn du bei null startest, ist 14 Tage eher die Grundlage, nicht die komplette Lösung.
Warum dauern manche Branchen länger als andere?
Weil Vertrauen, Preisniveau und Entscheidungsdauer unterschiedlich sind. Ein einfacher lokaler Dienstleister mit dringendem Bedarf hat oft schnellere Entscheidungen. Hochpreisige Leistungen oder medizinnahe Themen brauchen mehr Vertrauen und mehr Erklärung. Das ist normal. Deshalb baue ich die Seite so, dass sie genau diese Hürden reduziert, statt sie mit Marketingtexten zu überdecken.
Reicht ein Projekt oder braucht es laufende Betreuung?
Ein Projekt reicht, wenn du ein stabiles Setup willst, das funktioniert, und du intern die Disziplin hast, es so zu nutzen und kleine Dinge selbst nachzuziehen. Betreuung wird sinnvoll, wenn du regelmäßig optimieren willst, neue Angebote testen willst oder wenn du Kampagnen schaltest und nicht willst, dass es wieder ins Rätselraten abrutscht. Viele KMU brauchen nicht „dauernd“, aber sie profitieren von einem klaren Rhythmus.
Was sollte man nach dem Launch regelmäßig prüfen?
Du solltest regelmäßig schauen, ob Anfragen konstant reinkommen, ob die Qualität passt und ob es Stellen gibt, an denen Leute abspringen. Wenn du Werbung machst, musst du außerdem prüfen, welche Botschaft und welche Quelle wirklich Leads bringt. Das ist keine Wissenschaft. Es ist ein kurzer Check, der verhindert, dass du wieder Monate im Blindflug arbeitest.
Wann lohnt sich monatliche Optimierung wirklich?
Wenn du genug Daten und genug Bewegung hast, dass Optimierung überhaupt Hebel hat. Wenn du kaum Anfragen hast, ist monatliches Feintuning oft nicht das Erste, sondern erst Klarheit und ein Test, der überhaupt Anfragen erzeugt. Wenn das läuft, lohnt sich Optimierung, weil du aus denselben Klicks mehr und bessere Leads machst.
Kann ich klein starten, ohne später alles neu zu machen?
Ja, wenn du von Anfang an sauber strukturierst. Klein starten heißt nicht „halb gar“, sondern „fokussiert“. Eine Leistung, eine klare Seite, ein klarer Kontaktweg, Messbarkeit. Wenn das sitzt, kannst du erweitern: zweite Leistung, zweite Seite, weitere Zielgruppen oder Standorte. Du baust dann auf einem System auf, nicht auf Zufall.
Was ist ein sinnvoller Minimal-Start?
Ein sinnvoller Minimal-Start ist eine anfragtaugliche Landingpage für deine wichtigste Leistung, ein Formular oder Kontaktweg, der wirklich genutzt wird, und ein Tracking-Minimum, das dir zeigt, woher die Leads kommen. Damit hast du sofort einen echten Hebel, statt nur „online zu sein“.
Wie skaliert man das sauber?
Indem man nicht alles gleichzeitig macht. Erst eine Leistung stabilisieren, dann die nächste. Erst eine Quelle sauber nutzen, dann die nächste. So bleibt es verständlich, messbar und bezahlbar. Genau das ist der Unterschied zwischen „Marketingchaos“ und einem System, das planbar Anfragen bringt.
Probleme & typische Fälle
Warum schauen viele auf die Seite, aber niemand meldet sich?
Weil die Seite zwar Interesse auslöst, aber keine Entscheidung ermöglicht. Das passiert fast immer dann, wenn der Einstieg zu allgemein ist, der Nutzen nicht klar wird oder der nächste Schritt nicht sichtbar ist. Viele Besucher scannen nur kurz. Wenn sie in wenigen Sekunden nicht verstehen, ob sie bei dir richtig sind und wie sie dich erreichen, sind sie wieder weg. Das ist kein „zu wenig Sichtbarkeit“-Problem, das ist ein Conversion-Problem.
Woran liegt es meistens, wenn die Website keine Leads bringt?
Meistens an drei Dingen: Das Angebot ist zu breit oder zu weich formuliert, Vertrauen ist nicht sichtbar genug, und der Kontaktweg ist zu umständlich. Dazu kommt oft, dass die Seite nicht die Fragen beantwortet, die Menschen in der Situation wirklich haben, zum Beispiel „Wie läuft das ab?“, „Wie schnell geht es?“, „Was kostet es grob?“ oder „Was passiert nach der Anfrage?“. Wenn diese Antworten fehlen, entsteht Unsicherheit, und Unsicherheit führt zu Abbruch.
Was ist der schnellste Fix, wenn Besucher da sind, aber Anfragen fehlen?
Der schnellste Fix ist fast immer der erste Bildschirm plus der Kontaktweg. Oben muss in einem klaren Satz stehen, was du machst, für wen, in welcher Region, und was der nächste Schritt ist. Danach kommt ein kurzer Ablauf und ein Beweis, dass du das schon öfter erfolgreich gemacht hast. Wenn das sitzt, steigt die Wahrscheinlichkeit für Anfragen oft sofort, ohne dass du mehr Traffic brauchst.
Wie finde ich den echten Grund, ohne zu raten?
Indem du dir anschaust, wo Menschen abspringen und welche Fragen offen bleiben. Wenn die Leute sofort weg sind, stimmt Einstieg oder Erwartung nicht. Wenn sie lange scrollen, aber nicht anfragen, fehlt meist der klare CTA oder Vertrauen. Wenn sie das Formular anfangen, aber abbrechen, ist das Formular zu lang oder zu „anstrengend“. Genau deshalb ist Messbarkeit so wichtig: nicht um Zahlen zu sammeln, sondern um die Ursache zu erkennen.
Warum bekomme ich nur Preis-Anfragen und „Kannst du mal eben“-Leute?
Weil dein Auftritt keinen Rahmen setzt. Wenn du keine klare Zielgruppe ansprichst, keinen klaren Ablauf beschreibst und keinen Preisrahmen oder Mindeststandard kommunizierst, zieht das automatisch Leute an, die vergleichen und drücken wollen. Das ist kein Charakterproblem deiner Kunden, das ist ein Positionierungsproblem deiner Seite.
Wie bekomme ich bessere Anfragen, ohne arrogant zu wirken?
Indem du klar und ruhig kommunizierst, für wen dein Angebot gedacht ist und wie du arbeitest. Du musst niemanden abwerten. Du setzt einfach Erwartungen. Wenn du sagst, was enthalten ist, wie der Ablauf ist und in welchem Rahmen sich das bewegt, sortieren sich viele von allein aus. Übrig bleiben die, die wirklich passen.
Soll ich Preise nennen, ja oder nein?
Wenn du häufig Preisjäger hast, hilft eine realistische Spanne oder ein „ab“-Preis oft enorm. Nicht, weil du Leute abschrecken willst, sondern weil du die Erwartung richtig setzen willst. Wer ernsthaft interessiert ist, will nicht raten. Wer nur billig sucht, geht dann meist weiter. Wichtig ist, dass du dazu kurz erklärst, wovon der Preis abhängt, damit es fair bleibt.
Wie filtere ich falsche Anfragen über das Formular?
Indem du nur wenige, aber sinnvolle Fragen stellst, die dir sofort zeigen, ob es passt. Ein kurzer Auswahlpunkt, worum es geht, der Ort, der Zeitrahmen und eine kurze Beschreibung reichen oft. Das verbessert die Qualität spürbar, ohne dass du das Formular zum Hindernis machst.
Warum kommen Anfragen schubweise und dann wieder gar nicht?
Weil entweder die Quelle unzuverlässig ist oder weil du kein System hast, das konstant arbeitet. Manche Quellen schwanken, zum Beispiel spontane Empfehlungen oder einzelne gute Google-Tage. Wenn du nur darauf setzt, fühlt es sich wie Glück an. Konstanz entsteht, wenn du eine Seite hast, die zuverlässig konvertiert, und wenn du mindestens eine planbare Quelle hast, die regelmäßig Besucher bringt, zum Beispiel lokale Suche oder gezielte Kampagnen.
Was sind die häufigsten Ursachen für unregelmäßige Leads?
Oft ist die Ursache eine Mischung: mal passt die Suchabsicht, mal nicht, mal ist dein Angebot klar, mal verwässert es über verschiedene Seiten, mal kommt ein Kontakt zustande, mal bricht der Weg ab. Dazu kommt häufig, dass Nachfassen fehlt. Viele KMU verlieren Anfragen nicht, weil niemand interessiert ist, sondern weil niemand konsequent nachfasst oder der Prozess zu langsam ist.
Wie bekomme ich Konstanz rein, ohne jeden Monat mehr Geld auszugeben?
Indem du erst die Conversion stabil machst und dann die Quelle stabilisierst. Wenn deine Seite aus vorhandenen Besuchern verlässlich Anfragen macht, brauchst du weniger Traffic, um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Danach baust du eine zweite Säule auf, damit du nicht von einer Quelle abhängig bist. Das ist der saubere Weg zu planbaren Leads.
Wie starte ich neu, ohne nochmal Geld zu verbrennen?
Indem du zuerst Klarheit schaffst und erst dann Reichweite einkaufst. Wenn du schon schlechte Erfahrungen gemacht hast, ist die Versuchung groß, wieder an Anzeigen, SEO oder neuen Tools zu drehen. Genau das führt oft zum zweiten Fehlversuch. Sauber neu starten heißt: Angebot schärfen, eine starke Seite bauen, die Anfragen auslöst, Messbarkeit setzen, dann einen kleinen Test fahren.
Was muss zuerst geklärt werden: Angebot, Seite oder Kampagne?
Zuerst das Angebot, dann die Seite, dann die Kampagne. Die Kampagne ist nur der Verstärker. Wenn Angebot und Seite nicht sitzen, verstärkt die Kampagne nur das Chaos. Wenn Angebot und Seite sitzen, wird Kampagne plötzlich einfach, weil du nicht mehr raten musst, sondern sauber optimieren kannst.
Wie sieht ein sinnvoller Test aus, bevor man groß investiert?
Ein sinnvoller Test ist klein, klar und messbar. Eine Leistung, eine Seite, ein Ziel, eine klare Abbruchregel. Du testest nicht zehn Dinge gleichzeitig, sondern nur, ob die Botschaft und der Weg zur Anfrage funktionieren. Wenn das klappt, baust du aus. Wenn nicht, weißt du schnell, wo es hängt, ohne wieder Monate und Budget zu verlieren.
Zusammenarbeit mit MKF
Für wen passt MKF besonders gut?
MKF passt für KMU, die planbar Anfragen wollen und keine Lust mehr auf Rätselraten haben. Das sind oft Inhaber, Geschäftsführer und Verantwortliche, die merken: Wir werden zwar gesehen, aber es kommt zu wenig oder das Falsche rein. Es passt auch für Betriebe, die schon Geld für Marketing ausgegeben haben und jetzt endlich verstehen wollen, was wirkt und was nur gut klingt. Wenn du bereit bist, Klarheit ins Angebot zu bringen und den Weg zur Anfrage sauber zu bauen, bist du bei mir richtig.
Für wen passt es eher nicht?
Es passt nicht, wenn du eigentlich nichts ändern willst und nur jemanden suchst, der „irgendwas online macht“. Es passt auch nicht, wenn du alles gleichzeitig willst, aber keine Entscheidung treffen willst, welches Angebot zuerst laufen soll. Und es passt nicht, wenn du Ergebnisse erwartest, ohne dass Angebot, Seite und Kontaktprozess überhaupt angefasst werden dürfen. Ich arbeite pragmatisch, nicht kosmetisch. Wenn du nur Oberfläche willst, ist es das falsche Setup.
Welche Branchen funktionieren besonders gut?
Grundsätzlich funktioniert es überall, wo der Abschluss über Kontakt läuft, also über Anruf, Formular oder Termin. Besonders gut wird es, wenn ein echter Bedarf da ist und du eine klare Leistung hast, die du sauber erklären kannst. Ich sehe oft starke Hebel bei lokalen Dienstleistern, Handwerk und Praxen, weil dort die Kette „gefunden werden → Vertrauen → Kontakt“ direkt über Umsatz entscheidet. Am Ende ist aber nicht die Branche der Engpass, sondern Klarheit und Umsetzung.
Was übernimmst du komplett?
Ich übernehme die Struktur, die Texte, den Aufbau der Seite, den Anfrageweg und die Messbarkeit, also alles, was daraus ein System macht. Ich denke nicht in „Website“, sondern in „Wie kommt die Anfrage rein und wie wird sie passend“. Wenn gewünscht, übernehme ich auch die Optimierung über die Zeit, damit es nicht wieder zum Bauchgefühl-Projekt wird.
Was muss der Kunde liefern, damit es sauber funktioniert?
Du musst keine Marketingbegriffe können, aber du musst mir ein paar Dinge liefern, die nur du kennst. Zum Beispiel: Was sind deine wichtigsten Leistungen, was sind typische Kundenfragen, welche Fälle willst du wirklich, und was willst du nicht. Wenn du Referenzen, Bilder oder Beispiele hast, ist das Gold wert. Wenn du nichts davon hast, kann man trotzdem arbeiten, aber dann bauen wir Vertrauen stärker über Ablauf, Klarheit und Erwartungsmanagement auf.
Muss ich Texte und Bilder selbst machen?
Nein, aber du solltest echtes Material liefern, wenn du es hast, weil echte Beispiele immer stärker sind als Stock-Gefühl. Wenn du wenig hast, ist das kein Showstopper. Dann bauen wir die Seite so, dass sie über klare Sprache, Abläufe und saubere Belege funktioniert und sammeln parallel systematisch Material nach. Wichtig ist, dass es am Ende nach dir klingt und nicht nach Werbeagentur.
Was passiert im ersten Schritt?
Im ersten Schritt klären wir in kurzer Zeit, wo es hängt: Angebot, Klarheit, Seite, Kontaktweg oder Sichtbarkeit. Ich brauche dafür keinen Workshop-Marathon. Mir reicht ein Blick auf deinen aktuellen Auftritt und ein paar Antworten, wie deine Anfragen heute reinkommen. Danach ist klar, ob wir mit einem schnellen Umbau starten oder ob ein sauberes Neuaufsetzen sinnvoller ist.
Was passiert in Woche eins und zwei konkret?
Woche eins ist Klarheit und Struktur: Kernangebot festziehen, Zielgruppe in normaler Sprache definieren, die Seite so aufbauen, dass sie führt, und den Kontaktweg so setzen, dass er genutzt wird. Woche zwei ist Feinschliff und Messbarkeit: Inhalte so anordnen, dass sie wie ein gutes Gespräch wirken, Beweise rein, häufige Fragen rein, und die Ziele so setzen, dass du später sehen kannst, was funktioniert. Wenn du schon Traffic hast, kann es sein, dass in dieser Phase schon mehr Anfragen entstehen, weil der Weg zur Anfrage plötzlich stimmt.
Welche Infos brauchst du am Anfang?
Ich brauche vor allem: Welche Leistung bringt dir am meisten, welche Region ist wirklich relevant, wie kommen Anfragen aktuell rein, und welche Anfragen willst du vermeiden. Dazu ein paar Beispiele aus der Praxis, also typische Fälle und typische Fragen. Mehr ist am Anfang nicht nötig. Der Rest ergibt sich aus der Analyse.
Was ist nach 14 Tagen sichtbar?
Nach 14 Tagen solltest du ein sauberes Fundament haben: ein klares Kernangebot, eine Seite, die Anfragen auslösen kann, ein klarer Kontaktweg und ein Minimum an Messbarkeit. Du weißt dann, was du warum tust, und du hast einen Weg, der nicht nach Bauchgefühl funktioniert. Wenn bereits Sichtbarkeit da ist, sieht man in dieser Phase oft schon eine Verbesserung bei Anfragen oder bei der Qualität der Anfragen.
Was sollte nach 30 Tagen messbar sein?
Nach 30 Tagen sollte messbar sein, woher Anfragen kommen und welche Botschaft funktioniert. Du solltest weniger Rätselraten haben und klarere Entscheidungen treffen können, zum Beispiel welche Seite oder welches Angebot mehr Fokus bekommt. Wenn Kampagnen laufen oder gestartet werden, sollte auch sichtbar sein, was eine Anfrage kostet und ob die Leads passen.
Was ist nach 90 Tagen realistisch?
Nach 90 Tagen geht es um Stabilität und Ausbau. Der Weg zur Anfrage ist eingespielt, du hast Daten, du weißt, was wirkt, und du kannst optimieren statt hoffen. In vielen Fällen kann man dann das System erweitern, zum Beispiel auf eine zweite Leistung, eine zweite Zielgruppe oder eine zweite Quelle für Sichtbarkeit. Wichtig ist: 90 Tage sind kein Versprechen für Umsatzsprünge in jedem Fall, aber sie sind realistisch genug, um aus Chaos ein System zu machen und planbarer zu werden.
Welche Entscheidungen ergeben sich daraus?
Du kannst dann sauber entscheiden, ob du mehr Reichweite brauchst oder ob du erst die Conversion weiter hochziehst. Du kannst entscheiden, welche Leistung skaliert wird und welche du bewusst nicht mehr pushst. Und du kannst Budget so einsetzen, dass es nicht mehr nach Gefühl verteilt wird, sondern nach Wirkung. Genau das ist der Kern: Klarheit, Struktur, messbare Verbesserung.